Neue Bücher riechen

24. Juli 2009 at 09:33 (alltag) ()

Wer tut das auch so gern wie ich?

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Man denkt ja immer…

24. Juli 2009 at 09:28 (alltag, bibliothek 2.009) (, )

… im Juli ist Zeit: da kommen nicht so viele Leute in die Bibliothek (die Hitze zieht die Massen in die Freibäder), die Öffnungszeiten sind reduziert, und man kann in Ruhe katalogisieren, aussondern, die Webseite aufpäppeln, ganze Bestände überarbeiten, ach, himmlisch wird das sein…

Ja, denkste! Die Öffnungszeiten sind zwar reduziert, aber die Arbeitszeiten auch – sehr schön für meine Freizeitgestaltung, aber man kommt eben doch zu weniger. Und dass die Leute im Juli weniger in die Bibliothek kommen ist wohl eine urbane Legende, während man an der Ausleihe sitzt, kommt man aus dem beraten (“bitte eine Liebesgeschichte mit glücklichem Ende, aber nicht zu schwierig zu lesen!”), neue Leserkarten machen und Bücher zurückstellen überhaupt nicht mehr raus.

Tja, und so kommt auch der mit viel Schwung begonnene bibliothek 2.009 Kurs viel zu kurz. Heute kann ich mich endlich den nächsten Lektionen widmen: Flickr und RSS.

Also, Flickr: habe brav Account erstellt (nachdem der, den ich schon zu haben glaubte, im Limbo der vergessenen Passwörter verschwunden bleibt), zwei Fotos hochgeladen, mit tags versehen. Bis hier problemlos. Zum Herumsurfen habe ich mir noch nicht viel Zeit genommen, aber ich glaube, dass ich Flickr schätzen lernen werde – ich muss mich nur nicht von den hochprofessionellen und artistischen Fotos abschrecken lassen.

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Lieber Herr Lehrer

14. Juli 2009 at 18:49 (bibliothek 2.009) ()

… also, Bibliothekare mit Duschauben, da hörts bei mir auf. Soll wohl das Tüpfelechen Humor sein, aber dazu bin ich eine zu logische Denkerin – wenn ich einen Menschen mit Büchern in der Hand, Brillen, und/oder vor einem Bücherregal stehend abbilde, heisst das noch lange nicht, dass er/sie BibliothekarIn ist, oder? Und überhaupt: warum nicht einfach Bilder von schönen Bibliotheken, oder, noch besser, von unseren Bibliotheken? Ich glaube, das mache ich direkt mal.

ETA: Mein Yahoo-Account war abgelaufen und ich musste ihn reaktivieren, d.h., es dauert 24, bis ich wieder verschuchen darf, in flickr einzusteigen. Werde mich also erst mal bei den anderen Seiten umschauen. Übrigens blöd, dass man einen Yahoo-Account braucht, um bei flickr Mitglied zu werden. Was will ich mit Yahoo, Gmail ist m.E. tausendmal besser.

Nun ist das nix geworden, da werd ich wenigstens ein Bildchen hochladen, um mir zu beweisen, dass ich das auch kann…

ETA 2: Oder doch nicht, das Bild habe ich zwar aufgeladen, aber es taucht nicht auf? Hm, bald ist Feierabend, wahrscheinlich muss ich mich der Aufgabe morgen noch mal widmen.

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Keine Zeit, keine Zeit…

8. Juli 2009 at 09:05 (bibliothek 2.009, freizeit, links) (, , , )

 … leider, um mich eingehend mit der zweiten Lektion von bibliothek 2.009 zu widmen. Das hat die langersehnte Sommerarbeitszeit so an sich, die zwei fehlenen Stunden merkt man schon, für Dinge, für die man früher locker Zeit hatte, muss man sich nun richtig ins Zeug legen, und zum gemütlichen Kafeetrinken mit den Kollegen bleibt auch wenig Zeit.

Bei uns steht gerade eine komplette Überprüfung, sowohl technisch als auch inhaltlich, des Bereichs “Wissen” der Homepage des Goethe-Instituts Madrid an, für die die Bibliothek zuständig ist. Also stundenlang auf den Bildschirm starren, links überprüfen, grübeln, und verzweifelt im CMS herumfummeln, das sich doch trotz Handbuch nicht so einfach erschließt wie angepriesen.

Beruhigend wenigstens, dass ich einige der “Hausaufgaben” von Lektion 2 schon in meine ersten Einträge integriert hatte. Ein Bild einfügen kann ich bestimmt in dieser Woche auch noch, ebenso die Schlagwörter, obwohl ich die persönlich diese zusammen mit den Kategorien ein bisschen doppelt gemoppelt finde.

Persönlich erlebe ich ruhige Tage, lese und schreibe und höre viel Musik, z.B. habe ich auf einen Impuls hin schöne Beethoven-Sonten, gespielt von Marta Argerich, und das tolle Album “The Orion Songbook” von Frontier Ruckus runtergeladen. Keine Panik, alles vollkommen legal :-)

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Weltuntergang – mindestens!

3. Juli 2009 at 11:39 (links, open access)

Hier von Bibse’s Blog geklaut ein Artikel darüber, warum die Weltuntergangsstimmung von wegen Open Access, Raubkopien und den gefürchteten E-Books wahrscheinlich doch heftig übertrieben ist… sehr lesenswert!

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Ins Leere schreiben?

3. Juli 2009 at 08:47 (alltag, bibliothek 2.009)

Das ist wohl das Gute daran, an so einer Lernplattform teilzunehmen: man schreibt seinen Blog nicht auf gut Glück ins Leere, sondern ist gleich eingebettet in eine interessierte Community, von denen einige sogar vorbeischauen und Kommentare hinterlassen. Das freut einen natürlich besonders.

Im Ernst aber, das ist einer der größten Schwierigkeiten beim Sich-Positionieren im web 2.0: nun bin ich, meine Bibliothek, meine Institution “drin”, was nun? Das heißt nämlich noch lange nicht, dass mein Zielpublikum meinen Blog tatsächlich auch findet. Ob die Leute dann bei der Stange bleiben, hängt von den Inhalten ab, davon, ob ich sie mit meinen Inhalten interessieren kann. Aber dieser anfängliche Schritt, daran scheiterts ja oft schon. Ideen oder Tipps dazu wären mir sehr willkommen. Besonders solche, mit denen ich meine noch sehr zurückhaltenden Chefs beeindrucken kann.

Noch ein paar Worte zum Abschluss zu der im Titel versprochenen Beschreibung von “Madrid im Sommer” – konkret in Wort, aber in dreifacher Ausführung: heiß, heiß, heiß. Juli bedeutet bein uns “intensiver Arbeitstag”: d.h. man arbeitet nur 6 Stunden, dafür am Stück. Eine Art institutionalisiertes Hitzefrei :-) Normalerweise arbeitet man diese 6 Stunden Vormittags “ab” – wir in der Bibliothek sind natürlich die Ausnahme, da wir gerade auch für die Leute da sein wollen, die auch solche Sommerzeiten haben und am Nachmittag nach der Arbeit gern zu uns kommen würden: zwei Mal in der Woche machen wir von 15:30 bis 19:30 auf.

Was alles wahrscheinlich für jemanden, der hier kurz mal reinguckt, wenig spannend ist. Aber, ganz ehrlich, wessen Alltagsleben ist schon wirklich spannend?

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Hallo Welt :-)

30. Juni 2009 at 14:43 (alltag, bibliothek 2.009)

Probeblog zur Teilnahme an bibliothek 2.009.

Mit Weblogs hatte ich vorher schon einige Erfahrung durch LiveJournal, obwohl WordPress doch sehr verschieden ist. Auf die nächste Lektion über RSS-Feeds freue ich mich schon, darüber würde ich gerne mehr erfahren.

Ziel für mich ist es, die Bibliothek, oder vielleicht auch das ganze Goethe-Institut Madrid, im Web 2.0 zu vernetzen und so ganz neue Benutzer zu gewinnen.

Mir wird geraten, über das Wetter zu schreiben… :-) Also, in Madrid ist es sonnig und heiß, wie zu erwarten. Nichts dagegen einzuwenden, wenn man Hitze liebt, wie ich, sich das ganze Jahr schon darauf freut, und außerdem in gut gekühlten Büros sitzen darf. Bald ist Feierabend – heute abend ist ein Theaterbesuch geplant, weiß aber noch nichts genaues darüber. Wenn was daraus wird, habe ich morgen etwas zu berichten!

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